Geschichte

Wir sind ein Sozialunternehmen, das 1995 von Fachleuten aus dem psychosozialen Bereich und aus dem Bereich Arbeitsrehabilitation als Verein gegründet wurde. Das Ziel war und ist, neue Lösungsansätze bezüglich Beschäftigungsmöglichkeiten für psychisch beeinträchtigte Personen zu finden und anzubieten. Die Bedürfnisse der leistungsbeeinträchtigten Mitarbeitenden und die wirtschaftlichen Interessen eines Betriebes sollen sinnvoll miteinander verbunden werden.

2017

Rund 350 Menschen, davon 230 Menschen in einem unterstützten Arbeitsplatz, 55 Personalstellen und 60 Personen auf Abruf (Turbos), finden im TRANSfair eine Perspektive durch Arbeit. Eine Perspektive durch unterstütze Arbeitsplätze und erfolgreiche Arbeitsintegrationen in alle Arbeitsmärkte. Der Neubau im Wirtschaftspark Schoren in Thun wird in diesem Jahr fertig gestellt und im Spätsommer bezogen. Durch gezielte Kompetenzerweiterungen können Lösungen für zahlreiche Arbeitsintegrations-Bedürfnisse angeboten werden.

2016

Im Mai 2016 verlässt der neue Direktor Kurt Ziörjen das Sozialunternehmen TRANSfair. Mit Benjamin Ritz, einem langjährigen Mitglied der Geschäftsleitung, kann interimistisch eine neue Führung gewonnen werden. Per 1. September 2016 wird Benjamin Ritz offiziell zum neuen Direktor der Stiftung TRANSfair ernannt.

2015

Auf Ende 2015 erreicht Direktor Rolf Glauser das Pensionsalter. Per 1. Januar 2016 übernimmt sein Nachfolger Kurt Ziörjen, vormaliger Leiter der Mühle Burgholz in Oey-Diemtigen, die Direktion von TRANSfair. Rolf Glauser bleibt TRANSfair als Präsident des Stiftungsrats erhalten.

2014

Mit 52 Personalstellen, 220 Mitarbeiter und 190 Massnahmeplätzen ist TRANSfair weiter gewachsen  und darf im Januar 2014 Erfreuliches verkünden: Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die finanzielle Unterstützung für den Neubau Futura beschlossen und in den folgenden Monaten ist die Stiftung TRANSfair mit den planerischen Aufgaben beschäftigt. Signifikant ist auch die Zunahme von IV‑Massnahmen (Integration, Abklärungen, Coaching).

2012

Im Juni 2012 übernimmt die Stiftung die Führung der Rotondo Wein und Tapas Bar in Thun.

2011

2011 steigt die Anzahl der durchgeführten Massnahmen wiederum deutlich an. Als Betreiberin der KKThun AG übernimmt TRANSfair auch die Leitung des Gastronomiebetriebes im KKThun auf und die Anzahl der geleisteten Mitarbeiterstunden steigt an.

2010

Die Integrationsmassnahmen und die beruflichen Massnahmen nehmen 2010 stark zu und der erwirtschaftete Gesamtumsatz verbessert sich wieder.

2009

An der Mitgliederversammlung vom 22. Juni 2009 von TRANSfair wird neu die Stiftung errichtet und der Verein in einen Förderverein umgewandelt.

2008

2008 ist das Sozialunternehmen im Aufwind und konsolidiert: Neu werden neben den beruflichen Massnahmen auch Integrationsmassnahmen angeboten. Mittlerweile beschäftigt TRANSfair 222 Mitarbeiter.

2007

Rolf Glauser übernimmt 2007 die Geschäftsführung und neue Aufträge und breite Unterstützung bringen TRANSfair wieder auf den Erfolgskurs zurück.

2006

2006 kann TRANSfair zwar personell weiter wachsen, aber es müssen auch Verluste verkraftet werden: Verena Feller tritt ab und das Jahr endet mit einer grossen finanziellen Einbusse.

2005

Das Jahr 2005 ist geprägt durch die vielen unterschiedlichen Anlässe zum 10-jährigen Jubiläum von TRANSfair. Zudem kann im Frühjahr der Bereich Gastronomie eine grosse Küche auf dem RUAG-Gelände beziehen.

2004

2004 drohen Sparmassnahmen des Bundes, doch dank gutem Geschäftsverlauf und Engagement aller Beteiligten erfolgt auch in diesem Jahr ein Ausbau. Mit der Übernahme der Foyer Bar im Schadausaal und dem Ausbau des Caterings können weitere wichtige Zweige gestärkt werden.

2003

Im Jahr 2003 erarbeitet und erreicht TRANSfair die ISO-Zertifizierung. Im selben Jahr können neue grosse Aufträge übernommen werden: Unter anderem der Versand für Radio DRS, Montage für die Swisscom und die Führung der Info-Loge der Stadtverwaltung Thun.

2002

Im 2002 steigt TRANSfair mit der Führung des Personalrestaurants SchTop der Firma Schleuniger und des öffentlichen Café Thunerhof beim Kunstmuseum Thun in die Gastronomie ein. Im Oktober übernimmt TRANSfair die Betreuung des Krankenmobilienmagazins der Firma Kuhn Bieri und im Dezember wird die Verkaufsstelle fairkauf im Bierigut eröffnet. TRANSfair bietet inzwischen schon 144 Mitarbeiter Arbeit.

2001

Eine Phase der Konsolidierung und Optimierung der internen Arbeitsabläufe in Bezug auf die Einführung des Qualitätsmanagement erfolgt im Jahr 2001. Dank dem Vertrieb der Artikel von Präsenz Schweiz können wir einen erneuten Ausbau des Bereichs Commerce in Angriff nehmen.

2000

Dank dem Vertrieb der Produkte von Aromalife können im Jahr 2000 erneut Arbeitsplätze geschaffen werden und das Team wird auf 75 Mitarbeiter erweitert.

1999

1999 leisten wir vermehrt Einsätze in uns nahestehenden Betrieben. Das Internet setzt sich auch bei uns durch und in der Abteilung Commerce werden die Bestellungseingänge zum Teil schon via E-Commerce übermittelt und erfasst.

1998

Im Februar 1998 erfolgt der Umzug an den heutigen Standort Bierigut in Thun-Allmendingen. Das erneut grössere Raumangebot ermöglicht die Akquirierung zusätzlicher Dienstleistungsaufträge. Weitere neue Arbeitsplätze können geschaffen werden – es sind mittlerweile schon gesamthaft 48 Mitarbeiter.

1997

Im Februar 1997 übernimmt TRANSfair die Logistik der AWZ, der Adressen- und Werbezentrale Bern für das Berner Oberland.

1996

Im Februar 1996 übernimmt TRANSfair den gesamtschweizerischen Vertrieb sowie die Lager- und Produktebewirtschaftung des Kneipp-Verbandes. Durch diesen Auftrag werden die Platzverhältnisse im Spital eng. Im Juli 1996 findet TRANSfair eine genügend grosse Anzahl zusammenhängender Räume. Das Dienstleistungsangebot wird ausgebaut und auch das Team wächst weiter. Die neuen Platzverhältnisse ermöglichen es, weitere Aufträge anzunehmen sowie zusätzliche Büroarbeitsplätze einzurichten.

1995

Vielfältige Werbe- und Verkaufsanstrengungen im Spital und den Medien sowie der Aufbau von Geschäftskontakten prägen das Jahr 1995. Es entstehen erste Arbeitsplätze im Bürobereich und ab dem Herbst 1995 betreibt TRANSfair am Samstag einen eigenen Marktstand im Thuner Bälliz.

1994

1994 erteilt der Berufsförderungskurs (BFK) der Psychiatrischen Dienste am Spital Thun E. Siemers und Verena Feller (Projektleitung und Durchführung) den Auftrag, halbbegleitete Arbeitsmöglichkeiten im Dienstleistungsbereich zu schaffen. Bereits Ende desselben Jahres kann in einem kleinen Raum im Spital Thun der TRANSfair-Laden eröffnet werden, wo die Spitalbesucher und die Patienten ein breites Sortiment von Geschenk- und Gebrauchsartikeln aus verschiedenen Eingliederungsbetrieben der Region finden können.

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