Indem wir TRANSfair erlebbar machen, zeigen wir auch den Wert von Beruflicher Integration auf. Deshalb luden wir im Mai zu zwei Begegnungsevents, zum einen für Arbeitgebende, die bereits Praktika und Integrationsplätze anbieten. Und zum anderen waren die Angehörigen unserer Lernenden unsere interessierten Gäste.
Berufliche Integration passiert nicht einfach von selbst. Sie entsteht dort, wo Menschen Chancen geben, Vertrauen schenken und Verantwortung übernehmen. Genau das war an unserem Kundenanlass Integration spürbar. Mit dem Event boten wir Raum zur Begegnung und zum Austausch zwischen rund 40 Arbeitgebenden, Partnerorganisationen und TRANSfair. Mit unserer Einladung sag(t)en wir Danke und schenken Anerkennung, für Unternehmen aus der Region, die Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt einen (Wieder-)Einstieg ermöglichen. Mit Integrationsarbeitsplätzen schaffen sie Perspektiven im allgemeinen Arbeitsmarkt.
Wertschätzung, Zeit und Herz
Nach Führungen durch unsere Räumlichkeiten gab es ein Podiumsgespräch zum Thema «Gemeinsam Chancen kreieren». Pascal Kolb vom Bettencenter in Uetendorf berichtete von seinen Erfahrungen als Arbeitgeber, der Menschen mit Einschränkungen in sein Team einbaut. Cheyenne Liechti gab Einblicke in ihr Praktikum bei der Berner Fachhochschule. Oliver Duss, Leitung Zweigstelle Thun der IV-Stelle Kanton Bern umschrieb die Arbeit der Invalidenversicherung. Im Gespräch mit Moderator und Job Coach Colin Hirschi wurde deutlich, was den Integrationsprozess begünstigt: wertschätzende Zusammenarbeit, Zeit und Herz.
Beim Mittagessen entwickelten sich spannende Diskussionen zwischen Arbeitgebenden, die Integration aktiv mitgestalten, sichtbar machen und bestenfalls weitere Unternehmen motivieren, Menschen eine Chance zu geben.
Wenn Lernfreude spürbar wird
Kurz darauf luden unsere Lernenden ihr persönliches Umfeld zu einem Besuchsnachmittag bei TRANSfair ein. Ziel war es, den Angehörigen einen authentischen Einblick in die Ausbildung und den Arbeitsalltag zu geben. Nach einer kurzen Präsentation unseres Sozialunternehmens und unserer Berufsbildung ging es auf einen Rundgang. Die Zvieripause mit hausgemachter Glacenheit bot Raum zum vertieften Austausch und in den Gesprächen war die Lernfreude der jungen Menschen spürbar. Organisiert hatten die Lernenden den Event selbständig. Solche Anlässe zeigen, wie wichtig es ist, jungen Menschen Verantwortung zu übertragen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Kompetenzen sichtbar zu machen.



















